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playground
PLAYGROUND beschäftigt sich mit Wahrnehmung, Perspektivwechsel und der Frage, wie unterschiedlich dieselbe Welt erlebt werden kann. Die Werke entstehen aus einem intuitiven, spielerischen Prozess, in dem Farbe zunächst frei und ungeplant ihren Raum findet. Erst im Anschluss treten die weißen Silhouetten spielender Kinder aus dem Farbgefüge hervor – als Verbindung zwischen zwei Wirklichkeiten.
Die Serie wurde durch das gemeinsame Malen mit meinem Sohn inspiriert. Seine Art, die Welt wahrzunehmen, eröffnete mir einen neuen Blick auf Farbe, Reizvielfalt und das Spiel als Form der Kommunikation. Dabei wurde Kunst zu einer Brücke zwischen seiner Welt und meiner – und schließlich auch zwischen Werk und Betrachter.
Unter Schwarzlicht und mit einer 3D-Brille verändert sich die Wahrnehmung der Bilder grundlegend. Verborgene Ebenen werden sichtbar, Farben verschieben sich, räumliche Tiefe entsteht. Der Perspektivwechsel wird nicht nur zum Thema der Arbeiten, sondern zu einer unmittelbaren Erfahrung. Diese Hilfsmittel sind eine Analogie und machen das Unsichtbar des Autismusspektrums „sichtbar“.
Playground
lädt dazu ein, gewohnte Sehweisen für einen Moment loszulassen und sich auf eine andere Form des Wahrnehmens einzulassen. Die Serie versteht Kunst als Begegnungsraum – einen Ort, an dem Empathie entstehen kann, weil wir bereit sind, die Welt für einen Augenblick mit anderen Augen zu sehen.
















